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German Chancellor Friedrich Merz delivers statement in Bundestag about Tomahawk missile deal

Deutschland kauft US-Tomahawk-Raketen in großem NATO-Rüstungsschritt

📅 Jul 9, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Deutschland hat mit den USA eine Vereinbarung über den Kauf amerikanischer Tomahawk-Marschflugkörper und deren Stationierung auf deutschem Boden getroffen. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete dies am Donnerstag als historischen Schritt für die europäische Verteidigung.

Das Abkommen wurde am Rande des NATO-Gipfels in Ankara erzielt. Merz gab die Ankündigung nach seiner Rückkehr in einer Regierungserklärung vor dem Bundestag bekannt.

Was das Abkommen bedeutet

„Das wird eine wichtige strategische Lücke in unserer Verteidigung schließen, und gleichzeitig werden wir daran arbeiten, eigene europäische Systeme zu entwickeln und in Europa zu stationieren", sagte Merz den Abgeordneten.

Die Tomahawk ist eine der bewährtesten Präzisionswaffen im Arsenal der US-Streitkräfte. Die Marschflugkörper fliegen auf niedrigem Niveau — rund 30 Meter über dem Boden — und sind damit schwer zu erfassen. Ihre Reichweite beträgt rund 1.600 Kilometer.

Europäischer Kontext

Das deutsche Abkommen ist Teil eines breiteren Transfers amerikanischen Militär-Know-hows an europäische Verbündete. Nur einen Tag zuvor hatte Präsident Donald Trump angekündigt, der Ukraine eine Lizenz zur Herstellung von Patriot-Luftabwehrsystemen zu erteilen.

Deutschlands Verteidigungswandel

Berlin hat die Verteidigungsausgaben seit 2022 dramatisch erhöht, und der Tomahawk-Kauf unterstreicht das Bekenntnis zur glaubwürdigen Abschreckung im Angesicht russischer Aggression.

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